Im Religionsunterricht zusammenarbeiten – Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht des Landes NRW

Einleitung

Zum Schuljahresbeginn 2018/19 können Grundschulen und Schulen der Sekundarstufe I in NRW auf Antrag erstmals konfessionell-kooperativen Religionsunterricht innerhalb des Gebiets der beteiligten Landeskirchen und (Erz-) Bistümer einrichten. Für Berufskollegs ist dies aufgrund einer längeren Vorbereitungszeit zum Schuljahresbeginn ab 2020/21 möglich.

Voraussetzung ist der Runderlass zum Religionsunterricht in NRW (2003) in der erweiterten Fassung vom August 2017 in Verbindung mit den geschlossenen Vereinbarungen zwischen den beteiligten (Erz-)Bistümern und den evangelischen Landeskirchen.

Eine umfassende Erstinformation über Eigenart und Anliegen des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts bietet der Informationsflyer, den Sie neben weiteren unterstützenden Materialien und Dokumenten auf dieser Seite zum Download finden.

Auf allen Ebenen beginnt nun die konkrete Umsetzung: Im ersten Schritt wurden die von beiden Kirchen verantwortete Ausbildung der Moderator/innen durchgeführt. Diese ermöglichen im Folgenden den zweiten Schritt, indem sie die für alle Schulen obligatorischen Fortbildungen zur Einführung des konfessionellen Kooperation im Religionsunterricht in den Regionen anbieten und den Schulen bei allen Fragen rund um den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht beratend und unterstützend zur Seite zu stehen.

Das Angebot der eintägigen Fortbildungen unter dem Titel „Gemeinsamkeiten stärken – Unterschieden gerecht werden“ wird auf katholischer Seite vom Institut für Lehrerfortbildung jeweils in Kooperation mit den beteiligten (Erz-)Diözesen koordiniert, auf evangelischer Seite leisten dies die beiden Institute, das PI Villigst und das PTI Bonn in Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Schulreferaten der EKvW und der EKiR.

Die folgende Übersicht bündelt alle obligatorischen Fortbildungen, die von den kooperierender kirchlichen Partnern aktuell in NRW angeboten werden – differenziert nach Schulformen.

Die Anmeldung zu einer konkreten Veranstaltung führt automatisch auf die Homepage des Anbieters vor Ort.